Food Safety Beratung: FSSC 22000, IFS Food, IFS Broker und BRCGS
Wir führen Hersteller, Verpacker und Broker durch die Lebensmittelsicherheits-Zertifizierung. Planbar in Sprints — mit HACCP, TACCP und Food Defense aus einer Hand.
Welcher Food-Safety-Standard passt zu Ihrem Unternehmen?
Lebensmittelsicherheit ist heute keine Frage des Ob, sondern des Welchen Standards. Welcher der richtige ist, entscheiden Ihre Kunden. Die drei GFSI-anerkannten Standards FSSC 22000, IFS und BRCGS erfüllen denselben Zweck, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
FSSC 22000 — international, ISO-basiert
FSSC 22000 baut auf ISO 22000 und sektorspezifischen technischen Spezifikationen auf. Stark in der Konsumgüterindustrie und bei internationalen Markenartikelherstellern. Aktuelle Version: FSSC 22000 v6 mit erweiterten Anforderungen an Food Fraud, Food Defense und Klimaaspekte.
IFS Food und IFS Broker — DACH und Handel
IFS Food ist der Standard für Lebensmittelhersteller, die an deutsche, österreichische und französische Handelsketten liefern. IFS Broker zertifiziert Handelsunternehmen, die Produkte vermitteln, ohne sie selbst herzustellen — relevant für Importeure, Distributoren und Private-Label-Anbieter.
BRCGS — UK-Markt und globale Lieferketten
BRCGS (vormals BRC Global Standards) ist Standard im UK-Lebensmittelhandel und bei britischen Markenartikelherstellern. Auch in der Verpackungs- und Druckindustrie weit verbreitet (BRCGS Packaging Materials).
Für wen ist eine Food-Safety-Beratung sinnvoll?
- Lebensmittelhersteller, die erstmals eine GFSI-Zertifizierung anstreben oder eine Re-Zertifizierung vor sich haben.
- Verpackungshersteller, die für die Lebensmittelindustrie produzieren (FSSC 22000 Packaging oder BRCGS Packaging).
- Importeure, Distributoren und Private-Label-Anbieter, die zu IFS-Broker-Zertifizierung verpflichtet werden.
- Food-Start-ups, die ihren ersten Großhandel- oder Discounter-Listing gewinnen wollen.
- Bestehende Zertifikatsinhaber, die ein integriertes System mit ISO 9001 und ISO 14001 / 45001 aufbauen wollen.
Unser Vorgehen: Vier Schritte zur Zertifizierung
Phase I: Standard- und Gap-Analyse
Wir klären zuerst, welcher Standard wirklich passt — manchmal ist das Ergebnis nicht das, was die ursprüngliche Anforderung sagt. Anschließend prüfen wir Ihre bestehenden Prozesse, HACCP-Studie und Vorbedingungen gegen die Normanforderungen. Erst nach Phase I steht eine belastbare Aufwands- und Kostenschätzung für das Gesamtprojekt fest.
Phase II: HACCP, TACCP und Food Defense
Wir bauen oder überarbeiten Ihre HACCP-Studie mit Gefahrenanalyse, CCPs und oPRPs nach Codex Alimentarius. Parallel erstellen wir die TACCP-Bewertung (Schutz vor vorsätzlicher Kontamination) und das Food-Defense-Konzept. Beides ist in allen aktuellen Versionen von FSSC, IFS und BRCGS verpflichtend.
Phase III: Managementsystem und PRPs (mindestens 3 Monate)
Wir setzen die Präventiv-Maßnahmen (PRPs) entsprechend ISO/TS 22002-1 (Lebensmittelherstellung) oder ISO/TS 22002-4 (Verpackungen) auf, dokumentieren das Managementsystem und schulen die relevanten Mitarbeiter. Alles in zweiwöchigen Sprints — Sie sehen kontinuierlich Fortschritt. Die Umsetzungsphase umfasst mindestens 3 Monate (90 Tage) und wird je nach Ausgangslage und Themenumfang angepasst.
Phase IV: Internes Audit und Auditbegleitung
Wir führen das interne Audit als Generalprobe durch, schließen Findings ab und begleiten Sie durch das Zertifizierungsaudit der Zertifizierungsstelle — auf Wunsch auch vor Ort.
Gesamtdauer: typischerweise 4 bis 9 Monate, flexibel je nach Ausgangslage (bestehende HACCP-Basis oder kompletter Neuaufbau). Davon mindestens 3 Monate (90 Tage) für die Umsetzungssprints; der restliche Zeitraum verteilt sich auf Standard- und Gap-Analyse, HACCP-/TACCP-Aufbau, internes Audit und die Audittermine der Zertifizierungsstelle.
Planbare Kosten und transparente Sprint-Pakete
Vor Projektbeginn bekommen Sie entweder einen Festpreis oder eine genaue Aufwandsschätzung pro Sprint — keine versteckten Zusatzkosten während der Umsetzung. Auf Wunsch ist eine gestaffelte Zahlung möglich, verteilt über die Projektlaufzeit.
Warum IngenieurConsult QHSE
- 25+ Jahre Praxis in der Lebensmittelindustrie — vom Mittelstand bis zur globalen Lieferkette.
- Zertifizierter Auditor für FSSC 22000, IFS Food, IFS Broker und HACCP.
- Praxiserfahrung in Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren, Convenience, Süßwaren, Getränke und Verpackungen.
- Integrationskompetenz mit ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 als integriertes Managementsystem.
- Standort Köln — wir arbeiten in DACH vor Ort und remote.
Häufige Fragen zur Food Safety Beratung
Was ist der Unterschied zwischen FSSC 22000, IFS und BRCGS?
Alle drei sind GFSI-anerkannt und in der Wirkung gleichwertig. FSSC 22000 basiert auf ISO 22000 und ist international stark. IFS Food und IFS Broker dominieren in DACH und Frankreich. BRCGS ist Standard im UK-Handel.
Welcher Standard passt zu meinem Unternehmen?
Das entscheiden Ihre Kunden. Discounter wie Aldi, Lidl oder Rewe verlangen meist IFS Food. Internationale Markenartikelhersteller bevorzugen FSSC 22000. Für UK-Märkte ist BRCGS Standard. Wir analysieren Ihre Kundenanforderungen im Erstgespräch.
Wie lange dauert die Zertifizierung?
Typischerweise 4 bis 9 Monate, flexibel je nach Sachlage. Davon mindestens 3 Monate (90 Tage) für die Umsetzungssprints; mit bestehender HACCP-Basis fällt das Gesamtprojekt am unteren Ende der Spanne aus, bei komplettem Neuaufbau am oberen Ende.
Was kostet eine Food Safety Beratung?
Kleinere Hersteller und Broker starten bei etwa 10.000 Euro. Größere Betriebe mit mehreren Standorten liegen bei 25.000 bis 60.000 Euro — eine genauere Abschätzung der Kosten ist nach Phase I (Gap-Analyse) möglich. Auf Wunsch ist gestaffelte Zahlung über die Projektlaufzeit möglich.
Was ist IFS Broker und wer braucht es?
IFS Broker zertifiziert Handelsunternehmen, die Lebensmittel handeln, ohne sie selbst herzustellen. Wer als Importeur, Distributor oder Private-Label-Anbieter an zertifizierte Hersteller oder Handelsketten liefert, wird zunehmend zur IFS-Broker-Zertifizierung verpflichtet.
Welche Rolle spielt HACCP?
HACCP ist die Basis aller modernen Food-Safety-Standards. Sowohl FSSC 22000 als auch IFS Food und BRCGS bauen auf HACCP-konformer Gefahrenanalyse auf. Wir erstellen oder überarbeiten Ihre HACCP-Studie mitsamt CCPs und oPRPs.
Was sind TACCP und Food Defense?
TACCP schützt vor vorsätzlicher Kontamination und Lebensmittelbetrug. Beides ist in FSSC 22000 v6, IFS Food 8 und BRCGS Issue 9 verpflichtend. Wir bauen die Bewertungen praxisnah auf — ohne übertriebenen Aufwand.
Können Food Safety Standards mit ISO 9001 kombiniert werden?
Ja. FSSC 22000 lässt sich besonders gut mit ISO 9001 integrieren, da beide die ISO-High-Level-Structure nutzen. Mehrfachdokumentation entfällt fast vollständig.
Kostenfreies Erstgespräch — 30 Minuten, keine Verpflichtung
Wir klären mit Ihnen, welcher Standard zu Ihren Kunden passt, welcher Aufwand realistisch ist und welche Sprint-Pakete am besten passen.