MES-Einführung und Systemauswahl
Strukturierte Auswahl und Einführung von Manufacturing-Execution-Systemen — von der Anforderungsanalyse bis zur Inbetriebnahme.
Einordnung
Ein MES ist nur so gut wie die Prozesse, die es abbildet. Wir bringen QM- und Produktions-Know-how zusammen, damit Ihr MES-Projekt nicht in der IT versandet — und das System hinterher tatsächlich Daten liefert, mit denen Sie steuern können.
Das erreichen Sie mit uns
- Klares Anforderungsprofil und Lastenheft für Ihr MES — gespeist aus Produktion, QM und IT.
- Strukturierte Anbieter-Auswahl mit transparenter Bewertungsmatrix.
- Sauberer Übergang zwischen SAP/ERP und MES — keine doppelten Datenhaltungen.
- Eingeführtes System mit funktionierenden Schnittstellen, geschultem Personal und dokumentierten Prozessen.
- Validierung des Systems (besonders relevant bei Medizintechnik und Lebensmittel).
Was wir konkret tun
Anforderungsanalyse
Workshops mit Produktion, QM, IT und Geschäftsleitung — Ergebnis ist ein priorisiertes Lastenheft, kein Wunschzettel.
Anbieter-Recherche und -Auswahl
Marktüberblick, Long-/Shortlist, RFP-Begleitung, strukturierte Bewertung — inkl. SAP DMC, Werum, Critical Manufacturing und kleinerer Anbieter.
Schnittstellen-Konzept
SAP / ERP, Maschinendaten (OPC UA), Qualitätsdaten, ggf. ELN/LIMS — End-to-End gedacht.
Implementierungs-Begleitung
Steuerung des Anbieters aus Auftraggebersicht, Risiko- und Maßnahmen-Tracking.
Validierung und Qualifizierung
Bei regulierten Branchen: GAMP-Methodik, IQ/OQ/PQ — zertifizierungsfähig dokumentiert.
Change Management und Schulung
Begleitung der Mitarbeiter im Übergang, Aufbau Key-User-Strukturen.
In vier Schritten zur Zertifizierung
GAP-Analyse
Bewertung des Ist-Zustands gegen den Zielstandard — schriftlich, mit Aufwandsschätzung.
Konzept
Maßnahmenplan, Dokumentenstruktur, Verantwortlichkeiten und Zeitachse.
Umsetzung
Begleitung bei Dokumentation, Schulung und Prozess-Verankerung im Tagesgeschäft.
Zertifizierungs-Audit
Internes Audit, Management Review, Begleitung beim externen Zertifizierungsaudit.
Was Mandanten am Anfang fragen
Welche MES-Systeme decken Sie methodisch ab?
Wir sind anbieter-unabhängig. Erfahrung mit SAP Digital Manufacturing Cloud, Werum PAS-X, Critical Manufacturing und mit kleineren mittelstandstauglichen Lösungen.
Wann lohnt sich ein MES überhaupt?
Ab ca. 30–50 Mitarbeitern in der Produktion und/oder bei regulierter Branche mit Chargen-Rückverfolgbarkeit. Wir machen vorher gemeinsam einen ROI-Check.
Wir nutzen SAP S/4HANA — brauchen wir trotzdem ein eigenes MES?
Oft ja — SAP DMC kann vieles abbilden, ein spezialisiertes MES hat aber teilweise tiefere Funktionalität, z. B. in Pharma oder Medizintechnik. Wir klären das im Anforderungsprofil.
Was kostet ein MES-Projekt im Mittelstand?
Lizenz- und Implementierungskosten zusammen bewegen sich oft zwischen 250 T€ und 1,5 Mio. €, je nach Scope. Wir helfen, ein realistisches Budget zu kalkulieren.
Wie lange dauert eine MES-Einführung?
12 bis 24 Monate sind typisch, abhängig von Anlagenanzahl, Komplexität, ERP-Integration. Pilot-Linien starten oft nach 6 bis 9 Monaten.
Übernehmen Sie auch Projektleitung?
Ja, interimistisch — auf Wunsch bis hin zur vollständigen externen Projektleitung. Wir empfehlen aber starke interne Beteiligung.
„Wir wären beinahe in das Marketing eines Anbieters gelaufen. Die unabhängige Bewertung hat uns davor bewahrt und die Auswahl auf eine valide Basis gestellt.“
Passt zu diesen Branchen
Kostenfreies Erstgespräch
30 Minuten, ohne Folgeverpflichtung. Wir klären Ausgangslage und Zielstandard.