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Referenzen und Erfolge

Ausgewählte Projekte aus den letzten Jahren — anonymisiert, weil Vertraulichkeit Teil unserer Arbeit ist. Branche, Größenordnung und Standard bleiben für die Einordnung erkennbar.

Hinweis: Alle nachfolgenden Beispiele sind anonymisiert und in einzelnen Details verallgemeinert. Branchen, Standards und Vorgehensweisen sind real; konkrete Mandanten, Standorte und Kennzahlen sind verallgemeinert oder ausgelassen.
LebensmittelverpackungFSSC 22000Mittelständischer Hersteller

FSSC 22000-Erstzertifizierung bei einem Hersteller von Lebensmittel-Verpackungen

Ausgangslage

Mittelständischer Hersteller von Kunststoff-Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie. Vorhanden: ein gewachsenes QM-System nach ISO 9001 und Erfahrung mit lebensmittelnahen Produkten, jedoch kein dokumentiertes Food-Safety-Management gegen einen GFSI-anerkannten Standard. Ziel: Erstzertifizierung nach FSSC 22000 als Voraussetzung für weitere Kunden in der Lebensmittelindustrie.

Vorgehen

GAP-Analyse gegen FSSC 22000, Aufbau von PRP- und oPRP-Programmen, neues HACCP-Konzept inklusive TACCP/VACCP, Integration in das bestehende ISO-9001-System. Schulung der Schichtleitung und der QM-Mannschaft, internes Audit mit dokumentierter Wirksamkeits-Prüfung, Begleitung des Zertifizierungsaudits.

Ergebnis

Erstzertifizierung im ersten Anlauf. PRP/oPRP- und HACCP-Strukturen sind heute Teil des Tagesgeschäfts; das interne Audit läuft als jährlicher Zyklus eigenständig im Betrieb.

LebensmittelhandelIFS BrokerHandelsunternehmen

IFS-Broker-Zertifizierung bei einem Lebensmittel-Handelsunternehmen

Ausgangslage

Handelsunternehmen / Importeur im Lebensmittelumfeld, ohne eigene Produktion. Lieferantenprüfung, Spezifikationen und Rückverfolgbarkeit waren gewachsen, aber nicht strukturiert gegen einen Standard dokumentiert. Großkunden forderten IFS Broker als Lieferantenvoraussetzung.

Vorgehen

GAP-Analyse gegen IFS Broker, Aufbau eines schlanken QM-Systems mit Fokus auf Lieferantenmanagement, Produktspezifikationen, Rückverfolgbarkeit und Krisenmanagement. Schulung von Einkauf und Vertrieb, internes Audit, Begleitung des Zertifizierungsaudits.

Ergebnis

IFS-Broker-Zertifizierung erfolgreich erlangt. Das System wird heute aktiv für Lieferantenbewertungen und Kundenanfragen genutzt — mit deutlich geringerem Verwaltungsaufwand als zunächst befürchtet.

AutomobilindustrieProblem Solving / 8DGroßkonzern

Problem-Solving-Intensivschulung bei einem deutschen Automobilhersteller

Ausgangslage

Deutscher Automobilhersteller / Konzern. Die Methodenkompetenz im Bereich strukturierter Problemanalyse war zwischen Werken und Bereichen sehr ungleich verteilt. Ziel: eine konzernweit anwendbare, standardisierte Methodik für 8D, Ursachenanalyse und nachhaltige Maßnahmen.

Vorgehen

4-tägige Präsenz-Intensivschulung mit 10–15 Teilnehmern pro Durchlauf. Inhalte: 8D nach VDA, IS/IS-NOT, Ishikawa (7M), 5-Why, Pareto und SPC, FMEA-Integration sowie Poka Yoke. Arbeit an realen Fällen aus der eigenen Produktion, mit Coaching durch den Trainer.

Ergebnis

Mehrere Durchläufe mit konstant hoher Teilnehmer-Rückmeldung. Die geschulten Mitarbeiter führen 8D-Prozesse seitdem standardisiert und mit deutlich besserer Wirksamkeits-Prüfung durch. Mehr zum Training-Angebot →

Öffentlicher SektorDMS-EinführungÖffentlich-rechtliche Institution

DMS-Auswahl und Einführung in einer Industrie- und Handelskammer

Ausgangslage

Öffentlich-rechtliche Institution / Kammer mit gewachsener Aktenstruktur und einer Vielzahl heterogener Ablagen. Ziel: Auswahl und Einführung eines unternehmensweiten Dokumentenmanagement-Systems mit revisionssicherer Ablage und klaren Berechtigungs- und Aufbewahrungs-Regeln.

Vorgehen

Anforderungsanalyse mit Fachbereichen, Marktrecherche und Longlist, RFP-Verfahren und Shortlist-Bewertung. Anschließend Begleitung von Pilot-Phase, Roll-out und Schulungen — jeweils in enger Abstimmung mit IT, Datenschutz und Personalvertretung.

Ergebnis

DMS erfolgreich ausgewählt und in mehreren Stufen eingeführt. Akten und Vorgänge sind heute revisionssicher abgelegt; Suchzeiten haben sich deutlich verringert.

Verteidigung & SicherheitstechnikMES / PLMGroßkonzern

MES/PLM-Programm im Bereich Verteidigungs- und Sicherheitstechnik (QM-Teilprojekt)

Ausgangslage

Großkonzern im Bereich Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Im Rahmen eines werksübergreifenden MES/PLM-Programms war die Verzahnung zwischen Qualitätsmanagement, Produktentstehung und Produktion neu auszurichten — unter besonderen Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Geheimschutz.

Vorgehen

Teilprojektleitung Qualitätsmanagement im MES/PLM-Programm: Anforderungen an QM-relevante Daten und Schnittstellen, Abstimmung mit Engineering und Fertigung, methodische Begleitung von FMEA- und Prüfplanungs-Themen.

Ergebnis

QM-Anforderungen wurden konsolidiert und im Programm verankert; QM-Schnittstellen sind heute Teil der Systemarchitektur statt einer parallelen Aktenwelt.

Nukleare EntsorgungPrüfplanung & LieferantenGroßprojekt

Prüfplanung und Lieferantenmanagement in einem Endlager-Großprojekt

Ausgangslage

Großprojekt im Bereich nukleare Entsorgung / Endlagerbau mit langer Projektlaufzeit, hoher Regulierungsdichte und einer Vielzahl spezialisierter Lieferanten. Anforderung: belastbare Prüfplanung, Lieferantenqualifizierung und ein strukturiertes Auditprogramm über den gesamten Projektzyklus.

Vorgehen

Aufbau und Pflege von Prüfplänen entlang sicherheitsrelevanter Komponenten, Lieferantenqualifizierung inklusive Audits vor Ort, Aufbau eines mehrjährigen Auditprogramms in Abstimmung mit dem internen QM und den übergeordneten Auftraggebern.

Ergebnis

Konsistente Prüfplanung und ein lebendes Auditprogramm über mehrere Jahre. Lieferanten- und Prüfdokumentation halten der externen Aufsicht stand.

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